Koma

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Das Koma ist ein Zustand stark eingeschränkten Bewusstseins:

  • Es kann medikamentös herbeigeführt werden (Sedierung), um Organe zu entlasten und Schmerzen zu behandeln – dies entspricht einer Form der Allgemeinanästhesie und wird „künstliches Koma“ genannt.
  • Es kann auch durch bestimmte Erkrankungen oder durch Schädel-Hirn-Traumen ausgelöst werden.

 

Im Koma verliert der Patient, bzw. die Patientin die Fähigkeit, die Verbindung zwischen Atem- und Speiseröhre zu schützen – deshalb müssen komatöse Personen intubiert und künstlich beatmet werden. Personen im Koma benötigen eine besonders intensive Überwachung. Man weiß nicht genau, was Personen im Koma hören, aber Stimmen und Anwesenheit von Angehörigen können eventuell erkannt werden, auch wenn sich die Personen später kaum oder gar nicht daran erinnert. Das Pflegepersonal erklärt den Personen seine Handlungen und kündigt jede Berührung an. Verbale Anwesenheit tut den Personen gut – zögern Sie also nicht, mit ihnen zu sprechen.